Festigkeitsberechnungen

Apparate

  • AD-2000 Regelwerk (DIMY)
  • DIN EN 13445 (DIMY)
  • Standsicherheitsbetrachtungen nach AD2000 Regelwerk, Eurocode, TRAS320

Flansche

  • AD2000 Merkblatt B7/B8 (DIMY)
  • DIN EN 1591 (TEMES)
  • Ermittlung Anzugsdrehmomente (DIMY, TEMES)
  • Dichtheitsnachweise nach TA-LUFT

Rohrleitungen

  • Rohrspannungsberechnungen nach DIN EN 13480-3, DIN EN ISO 14692-3 (ROHR2)
  • Nachweis von Rohrklassen

Stahlbau

  • Statische Berechnungen (Stabwerk + Anschlussbemessung) nach DIN EN 1993 (RSTAB, RFEM)
  • Schwingungsanalysen (RSTAB, RFEM)

FE-Analysen

  • FE-Analysen (SOLIDWORKS, RFEM, NOZZLE PRO)

TÜV Vorprüfung

  • Auf Wunsch lassen wir die von uns erstellten Unterlagen beim TÜV vorprüfen.
Festigkeitsberechnung, Festigkeitsnachweis, Standsicherheitsnachweis

Festigkeitsberechnung und Festigkeitsnachweis – was ist der Unterschied?

Die Festigkeitsberechnung ermittelt, welche Spannungen und Verformungen in einem Bauteil unter den vorgesehenen Lasten entstehen – etwa durch Innendruck, Temperatur, Eigengewicht, Wind oder Kräfte aus angeschlossenen Rohrleitungen. Der Festigkeitsnachweis vergleicht diese Werte mit den zulässigen Grenzen des jeweiligen Regelwerks und belegt, dass die Konstruktion mit ausreichender Sicherheit hält.

Von uns erhalten Sie beides: die Berechnung und einen nachvollziehbaren Bericht, mit dem Hersteller, Betreiber und Prüfstellen arbeiten können.

Welches Regelwerk für welches Bauteil?

  • Druckbehälter und Apparate: AD 2000-Regelwerk oder DIN EN 13445
  • Flanschverbindungen: AD 2000-Merkblätter B7/B8, DIN EN 1591 oder VDI 2230 – Flansch, Schrauben und Dichtung als Einheit, inklusive Dichtheitsnachweis nach TA Luft und der Anzugsdrehmomente, die bei Anlagenrevisionen oft gebraucht werden
  • Rohrleitungen: DIN EN 13480-3, GFK-Rohrleitungen nach DIN EN ISO 14692-3, FDBR-Richtlinien
  • Stahlbau: DIN EN 1993 (Eurocode 3)
  • Standsicherheit: AD 2000-Regelwerk, Eurocode und TRAS 320

Welches Regelwerk anzuwenden ist, hängt vom Bauteil, vom Einsatzort und von den Vorgaben Ihres Auftraggebers oder Ihrer Prüfstelle ab. Das stimmen wir vor der Berechnung individuell mit Ihnen ab.

FE-Analyse – wenn Formeln an ihre Grenzen kommen

Übliche Apparate und Bauteile weisen wir vorzugsweise analytisch nach, mit den bewährten Formeln der Regelwerke. Bei komplexeren Apparateformen, hohen Stutzenlasten oder besonderen Details setzen wir die Finite-Elemente-Methode ein – mit SOLIDWORKS, RFEM und NOZZLE PRO. So werden auch örtliche Spannungsspitzen sichtbar, die eine Formelberechnung nicht erfasst.

Berechnungsberichte, die man nachvollziehen kann

Je nach Bedarf erstellen wir Ihre Berechnung prüffähig in kompakter Form oder ausführlich aufbereitet als Vorlage für eine Prüfstatik. Dabei achten wir darauf, dass unsere Berichte auch für Nicht-Statiker nachvollziehbar sind: Jeder Berechnungsbericht beginnt mit einer Zusammenfassung, in der die Auslastung der maßgebenden Bauteile übersichtlich dargestellt ist. Aufbau und Umfang passen wir gern an Ihre Vorgaben an.