
Die Festigkeitsberechnung ermittelt, welche Spannungen und Verformungen in einem Bauteil unter den vorgesehenen Lasten entstehen – etwa durch Innendruck, Temperatur, Eigengewicht, Wind oder Kräfte aus angeschlossenen Rohrleitungen. Der Festigkeitsnachweis vergleicht diese Werte mit den zulässigen Grenzen des jeweiligen Regelwerks und belegt, dass die Konstruktion mit ausreichender Sicherheit hält.
Von uns erhalten Sie beides: die Berechnung und einen nachvollziehbaren Bericht, mit dem Hersteller, Betreiber und Prüfstellen arbeiten können.
Welches Regelwerk anzuwenden ist, hängt vom Bauteil, vom Einsatzort und von den Vorgaben Ihres Auftraggebers oder Ihrer Prüfstelle ab. Das stimmen wir vor der Berechnung individuell mit Ihnen ab.
Übliche Apparate und Bauteile weisen wir vorzugsweise analytisch nach, mit den bewährten Formeln der Regelwerke. Bei komplexeren Apparateformen, hohen Stutzenlasten oder besonderen Details setzen wir die Finite-Elemente-Methode ein – mit SOLIDWORKS, RFEM und NOZZLE PRO. So werden auch örtliche Spannungsspitzen sichtbar, die eine Formelberechnung nicht erfasst.
Je nach Bedarf erstellen wir Ihre Berechnung prüffähig in kompakter Form oder ausführlich aufbereitet als Vorlage für eine Prüfstatik. Dabei achten wir darauf, dass unsere Berichte auch für Nicht-Statiker nachvollziehbar sind: Jeder Berechnungsbericht beginnt mit einer Zusammenfassung, in der die Auslastung der maßgebenden Bauteile übersichtlich dargestellt ist. Aufbau und Umfang passen wir gern an Ihre Vorgaben an.